Sonntag, 11. Juli 2010

Das große und das kleine Glück...

Als wir heute im Schwimmbad waren, ereignete sich Folgendes: Wir rutschten zu viert, also Mama, Papa, Kind, Kind als "Familienschlange" ins Wasser und als wir auftauchten, da konnte ich das Glück sehen, es sah aus wie ein "Glücksschauer" beim jüngsten Mitglied unserer Familie, der sich vom Kopf bis zu den Füßen beobachten ließ. Dazu dieser unsagbar schöne, eben glückliche Gesichtsausdruck wie man ihn bei uns "Erwachsenen" leider nur noch viel zu selten bis gar nicht mehr sehen kann. In diesem Moment des Glückes meiner Tochter der natürlich begleitet wurde von einem lautstarken "NOCHMAAAAAAL!" wurde mir mal wieder bewußt was Kinder für wunderbare Wesen sind. Sie sind uns sooooo ähnlich und doch sooooo anders. Wo sie herkommen, das haben sie wahrscheinlich selbst schon längst vergessen, aber in einem Punkt bin ich mir sicher: Sie haben den Auftrag uns immer daran zu erinnern, das wir alle das Recht haben glücklich zu sein, quasi als Geburtsrecht!


Wann und wo man das Glück sehen oder fühlen kann ist so unterschiedlich, denke ich und das ist auch gut so. Und hier kommt die große Komplikation: "Warum können wir unsere Miterdenbewohner oft nicht einfach so in ihrem ganz persönlichem und privatem Glück akzeptieren und uns mit ihnen freuen?"

Viele Menschen sind so unendlich belehrend, wissen alles besser, ja, sie denken wenn dieser eine Erdenmitbewohner genau das macht was den einen gerade glücklich macht, dann wäre dieser eben auch so glücklich wie er....

Das funktioniert aber nicht, oder?

Wenn wir jetzt den anderen so akzeptieren würden wie er ist, ohne ihm das eigene Glücksrezept aufzudrängen, dann hätten wir doch viel mehr Energien frei um das eigene Glück auszuleben, oder?

Und somit wären wir alle ganz schön glücklich, Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sein eigenes Glücksrezept immer in der Tasche hat ( auch nicht immer das Leichteste!).


Tja, das sind meine Gedanken, die nach einem äußerst "anderem" Wochenende in meinem Kopf herumschwirren....


Ich wünsche euch jetzt den ein oder anderen "Glücksschauer", egal wie ihr dazu kommt....


glückliche Glücksgrüße und alles Liebe für euch da draussen....


1 Kommentar:

  1. Hallo,

    vielen lieben Dank für dein liebes KOmmentar! Neugierig musste ich natürlich sofort auf deinen Blog schauen, wie ich sehe, ist er auch noch "recht neu". Schön, dass du hierher gefunden hast und noch schöner, deine Beiträge.

    Das, was du da beschrieben hast, das hat mich jetzt nachdenklich gemacht. Du hast Recht, Kinder haben diese ungezwungende "sich freuen können" noch und sie können andere damit anstecken, "infizieren", wie es in der Erwachensenwelt kaum mehr vorkommt. Und dann verlernen sie es, irgendwann.... . Verlernen WIR es ihnen, irgendwann. Das ist wirklich etwas zum Nachdenken.

    Und ich kenne das, was du beschreibst, wenn Leute sich nicht mitfreuen können, Neid spielt da oft eine große Rolle und Missgunst. Und dann wird schlecht gemacht, was das Zeug hält und das ist schrecklich, ja, aber irgendwie spielen wir dieses Spiel nur allzu oft mit. Irgendwann muss man sich dann entscheiden und sich abgrenzen lernen. Das gehört zum Erwachsen sein doch irgendwie dazu und trotzdem schaffen es viele ein Leben lang nicht.

    Ui, du hast jetzt viel Stoff zum Nachdenken gegeben ;-) !

    Ich schicke dir liebe, heiße Grüße aus Österreich und schau gern mal wieder bei dir vorbei!

    Nora

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